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Die Ananas war in ein Teenie-Verbrechen verwickelt

Die Ananas ist nicht nur köstlich, sondern wurde auch für einen schockierenden Streich an einer High School verwendet.

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Wir alle wissen, dass Teenager eine schwierige Zeit durchmachen und schwer zu verstehen sein können, aber dieser „Streich“ bringt die bescheidene Ananas in eine seltsame Situation.

Ein scheinbar harmloser Vorfall in der Mittagspause hat eine ernste Wendung genommen, in deren Folge drei Teenager-Mädchen mit Strafanzeigen konfrontiert wurden. Die Auseinandersetzung, in die eine Ananas verwickelt war, ereignete sich an der Butler Intermediate High School, wo die Mädchen absichtlich eine Mitschülerin, die schwer allergisch gegen diese Frucht ist, damit in Berührung brachten.

Obwohl die Schule aufgrund der Allergie der Schülerin grundsätzlich keine Ananas serviert, hatte eines der Mädchen einen Behälter mit Ananas in ihrem Lunchpaket dabei. Der Haupttäterin, eine 14-Jährige, schnappte sich ein Stück der Frucht, rieb es auf ihrer Hand und gab der allergischen Mitschülerin absichtlich ein High-Five, was die Polizei dazu veranlasste, den Vorfall als schwere Körperverletzung einzustufen.

Lt. Matthew Pearson vom Butler Township Police Department betonte den Ernst der Lage und wies darauf hin, dass es zu einem anaphylaktischen Schock und sogar zum Tod kommen kann, wenn nicht sofort eine Behandlung erfolgt. Das Opfer, ein ebenfalls 14-jähriges Mädchen, wurde sofort behandelt und ist den Berichten zufolge wohlauf.

Das Mobbing bei Lebensmittelallergien, ein wachsendes Problem, veranlasste die Allergologin und Immunologin Dr. Allison Freeman auf die Ernsthaftigkeit solcher Aktionen hinzuweisen. Rechtsanwalt Mike Santicola vertrat jedoch die Ansicht, dass die Anklage übertrieben sein könnte und verglich den Vorfall eher mit einem Streich als mit einer vorsätzlichen Handlung, die Schaden anrichtet.

Der Schulbezirk wollte sich zwar nicht zu dem konkreten Vorfall äußern, betonte aber, dass die Schüler einander respektieren sollten, und versprach bei Bedarf angemessene disziplinarische Maßnahmen. Die 14-Jährige ist unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, krimineller Verschwörung, einfacher Körperverletzung und rücksichtsloser Gefährdung einer anderen Person angeklagt, während zwei weitere Schülerinnen im Alter von 13 und 14 Jahren ebenfalls wegen angeblicher Unterstützung des Angriffs angeklagt sind.

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